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Warum Sie bestimmte Rassen züchten sollten

Jahrhundertelang schon existiert die Berufsgruppe der Tierzüchter. Viele von ihnen erzielen mit ihrer Tätigkeit nicht nur große Summen an Geld, sondern halten und züchten ihre Tiere vor allem mit Leidenschaft. Denn, was viele unterschätzen: Die Tierzucht ist ein sehr aufwendiges Unterfangen, weshalb man für diesen Beruf unbedingt Herzblut mitbringen sollte, um nicht früher oder später all seine Kraft daran zu verlieren. Neben den Berufszüchtern gibt es auch Menschen, die sich die Zucht bestimmter Tierarten zum Hobby gemacht haben. Gezüchtet werden kann alles von A bis Z: Hunde, Katzen, Pferde, Kaninchen, Tauben, Esel, Ziegen, Hühner, Hamster, Kühe, Schweine und so weiter.

Innerhalb all dieser Tierarten spezialisieren sich die Züchter in der Regel auf bestimmte Rassen. Dabei sind einige Rassen lukrativer als andere und die Gewinnspanne unterscheidet sich zum Teil erheblich zwischen den Rassen. Selbst in der http://www.and6.ch szene werden nicht derartige Summen erzielt. Im Folgenden soll es um die Hunde- und die Pferdezucht gehen.

Das klassische Beispiel, das wohl den meisten Menschen als Erstes einfällt, wenn sie an Zucht denken, ist der Hund, zumal er in Europa neben der Katze das am weitesten verbreitete Haustier ist. Eine besonders edle Hunderasse sind die aus Japan stammenden Akita-Hunde. Neben dem japanischen Akita gibt es auch den amerikanischen Akita. Ein gezüchteter Akita kann zwischen 1500 und 4500 € kosten und gehört damit zu einer der teuersten Hunderassen. Akita-Hunde gelten mit ihrer kräftigen Statur, ihren spitzen Ohren und ihrem flauschigen Fell als besonders hübsch und stehen nicht zuletzt auch deshalb auf Platz 10 in der Rangliste der teuersten Hunderassen. Noch teurer ist die Englische Bulldogge mit 1500 bis 9000 €. Hier ist der Preis vermutlich eher auf das Herkunftsland als auf die anmutige Erscheinung zurückzuführen. Angeführt wird die Liste der teuersten Hunde durch den Deutschen Schäferhund, der bis zu 20.000 € kosten kann. Dafür kann dieser Hund allerdings auch als Arbeitstier eingesetzt werden, beispielsweise im Polizeidienst, wo er Drogen, DNA-Spuren und Ähnliches ausfindig machen kann. Daher wird dem Deutschen Schäferhund eine besonders hohe Intelligenz nachgesagt und je nach Ausbildung ist ein Deutscher Schäferhund vielseitig einsetzbar..

Auch die Pferdezucht gilt als sehr lukrativ, auch wenn die Unterhaltskosten für Pferde sicher noch deutlich über denen für Hunde liegen. Die Pferdezucht erfordert viel Platz, eine große Scheune mit Pferdeboxen und weitläufige, umzäunte Wiesen. Daher ist die Pferdezucht weniger verbreitet als die Hundezucht, aber deutlich lukrativer. Die teuersten Pferde der Welt sind unter Kennern der Branche bekannt: Bella Donna, Totilas, Seattle Dancer, Big Brown und Fusaichi Pegasus sind nur fünf von ihnen, liegen aber alle im Millionenbereich. Letzterer ist sogar ungefähr 64 Millionen Dollar wert. In der Regel handelt es sich um Vollblut- oder Warmblutpferde, die bei Turnieren oder Pferderennen regelmäßig große Gewinne erzielen.

Wer eine Rasse eines bestimmten Tieres züchten möchte, sollte sich zunächst einmal fragen, ob er über die Voraussetzungen dafür verfügt. Häufig sind ein nicht geringes Startkapital, viel Zeit und Mühe sowie eine Menge Platz von Nöten. Des Weiteren sollte man bedenken, dass man mit Lebewesen handelt und diese eine ganz besondere Zuwendung und Pflege brauchen, die nicht nur auf Gewinn ausgerichtet sein sollte, sondern auch mit Tierliebe einhergehen sollte. Die Tierzucht sollte also stets wohldurchdacht sein, kann sich bei richtiger Handhabung aber durchaus als sehr lukrativ erweisen, wie anhand der Beispiel ersichtlich geworden ist.